Träger der Offenen Ganztagsschule an der GGS Hühnerheide ist der Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel e.V.

Schule und Caritasverband arbeiten schon seit der Eröffnung der GGS Hühnerheide im Jahre 1997 zusammen. In den ersten Jahren bestand nur für wenige Kinder ein Betreuungsbedarf. Im Rahmen der „Schule von 8 bis 1“ konnte das Betreuungsangebot in den vorhandenen Räumen der Schule (Mehrzweckraum bzw. Gruppenraum) realisiert werden. Schon bald aber wurden diese Räumlichkeiten – bedingt durch die stark anwachsende Zahl der Schülerinnen und Schüler – für Unterrichtszwecke benötigt. Ein Anbau an das Schulgebäude wurde nötig. Aber auch dieser Raum, der inzwischen als Computerraum genutzt wird, reichte nach wenigen Jahren nicht mehr aus, die „Betreuung von 8-1“ wurde durch die „Offene Ganztagsschule“ abgelöst und die Anmeldezahlen stiegen. Das leer stehende Hausmeisterhaus wurde umgebaut und erweitert, bald wurde ein zusätzlicher Container benötigt, ein zweiter kam 2011 dazu…

Im Frühling 2013 konnte endlich die längst geplante und beschlossene umfangreiche bauliche Erweiterung fertiggestellt werden. Den Kindern die im am Offenen Ganztag teilnehmen, und dem Betreuungspersonal steht nun ein sehr schönes, ausreichend großes und ansprechendes Gebäude zur Verfügung.

Im Rahmenkonzept, das allen Eltern, die ihr Kind zur Ganztagsbetreuung anmelden, erhalten, wird die Zielsetzung der Offenen Ganztagsschule beschrieben. U.a. heißt es dort:

Das Kind im Mittelpunkt der Offenen Ganztagsschule

Die Offene Ganztagsschule ist eine pädagogische Einrichtung mit einem eigenen Bildungsauftrag. Im Rahmen der Institution Schule will sie mehr sein als eine reine Tagesbetreuung für Kinder. Neben den elementaren Angeboten der Versorgung und Begleitung bietet die Offene Ganztagsschule den Kindern ein abgestimmtes Angebot zur Förderung von individuellen Interessen und Fähigkeiten an. Die sinnvolle und kreative Gestaltung von Freizeit ist ein weiteres Aufgabenspektrum der Offenen Ganztagsschule.

Ein Haus des Lebens und Lernens soll entstehen, das die Mädchen und Jungen in ihrer Entwicklung ganzheitlich fördert und sie in ihren Bedürfnissen und Interessen ernst nimmt. Zugleich soll dem Wunsch der Eltern nach einer Vereinbarung von Familie und Beruf Rechnung getragen werden.